Ein Rolex braucht die drei S: Sonne, Singen und Sand.
So der Volksmund beziehungsweise habe ich den Spruch von einem Deutschen mit langjähriger Uganda-Erfahrung gehört.  Auf jeden Fall ist der Rolex so wichtig für den Ugander wie die Fritten- oder Dönerbude für den Deutschen oder die Würstlbude für den Österreicher. Ein lebhaftes Video, authentisch mit den drei S, kann sicher den Rolex besser erklären als es meine Worte hier könnten.
Das Video zeigt natürlich eine etwas geschönte Version. Vielleicht war ich einfach an den falschen Ecken unterwegs, aber Karotte, grüne Paprika und Chili wurden mit noch nie serviert. Macht aber nichts, schmeckt auch so!

Chapati und Rührei werden mit Holzkohle gebraten. Kocher wie dieser hier sind überall in Kampalla und in der Provinz zu finden.

Uganda kocht mit Holz oder Holzkohle, ganz ungeachtet des Ziels der Regierung die Waldfläche bis 2040 auf 24% zu heben.
Wie man trotzdem sein Rolex mit gutem Öko-Gewissen genießen kann, zeigen die Kollegen vom Renewable Energy Research & Development Centre. Während der letzten Großveranstaltung konnten die preisgekrönten hauseigenen Briketts, hauptsächlich hergestellt aus Maisspindeln, erworben werden. Es gab Popcorn, gebraten mit genau diesen Brikettes, der Solarkocher kochte und der brikettbetriebene Rolex-Stand war auch am Start.

Übrigens ist der Sand im 3-S wirklich essentiell. Ein Rolex ganz ohne Knirschen ist eben kein echter.

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