Heute ist unser Einstiegsmonat komplett. Und den ersten Eintrag aus Uganda widme ich der Arche-Jugend. Ihr habt mit einem wirklich gelungenen Abschiedsjodler bei unserem Aussendungsgottesdienst Eindruck gemacht. Aber vielmehr die Jahre davor und speziell während den letzten Wochen in Tübingen habt ihr so viel Wertschätzung gezeigt! Vielen Dank, ihr seid spitze!

Die letzten 2 Tage war ich unterwegs in Sachen Veranda neu überdachen. Unsere Vorgänger haben uns ein top aufgewertetes Haus hinterlassen. So haben sie eine Veranda betonieren lassen und mit Papyrus-Dach versehen. Wir dachten, das sollte jetzt erneuert werden. Leider hat sich herausgestellt, dass die tragenden Holzpfähle von Termiten zerfressen sind. Der Baumarkt um die Ecke, wo geeignetes Bauholz abgeholt werden könnte, ist nicht zu sehen. Es ist immer wieder eine, manchmal kleine – manchmal größere, Herausforderung den geeigneten Laden oder die richtigen Leute zu finden. Hier bin ich letztlich im Wald gelandet. Dort angekommen musste ich mir einen Baum aussuchen. Bis dato kannte ich das nur vom Weihnachtsbaum abholen. Wald, wie wir ihn aus Deutschland kennen, ist hier eher spärlich. Und als ich endlich in einem kleinen Stückchen gelandet bin, mach ich mich mitschuldig an der Entwaldung Ugandas!

Der Baum wurde an Ort und Stelle zersägt und die richtig schweren Teilstücke vom richtig starken Waldbesitzer gegen Entgelt rausgetragen. Das richtig schwere Holz wurde dann richtig langsam Richtung Bestimmungsort gefahren. Die Straßen geben nicht viel Raum für Raserei, aber mit Ladung wird der Federweg nochmals kritischer.

Die Bäume wollte ich aber nicht nochmal einbetonieren lassen, sonst würde in drei Jahren wahrscheinlich der nächste Austausch fällig (Rettet den Wald!). Meine Vorstellung davon, wie eine andere Lösung aussehen könnte, hab ich an die ausführende Fachfirma, der Mann heißt ‚Walker‘, vermittelt.

Was letztlich rauskommt hängt stark von den Möglichkeiten des Schweißers ab. Auch in diesem Fall ist es erstaunlich, mit wie wenig doch so viel rauskommt.

Bis der Schweißer fertig wird und die Träger für die Holzstützen einbetoniert werden, wollte ich die Veranda notdürftig beschatten. Und damit komme ich wieder zu meinem Hoch auf die Jugend. Viele von euch sind bei den Rangern (Pfadfinder), und ihr wisst genau wie eine Plane gespannt wird bzw. was sie aushält. Hier seht ihr die Plane bevor der erste Regen viel und ich ein wenig rumgezuppelt hab.

Handwerker aller Art, ihr seid hier am richtigen Fleck! Aber auch als originär-nicht-Handwerker kennen wir den Zimmermann, der richtig gut ist!

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